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Chaucers "The Miller's Tale": Beispiel für Caritas

Chaucers

Chaucers "The Miller's Tale": Beispiel für Caritas

Graybill, Robert V.

Essays in Medieval Studies, vol. 2 (1985)

Abstrakt

Der mittelalterliche Ausdruck der Caritas (Liebe), diese Qualität der Großzügigkeit und kreativen Gnade, die der christliche Gott bei der Erschaffung der Himmel, der Erde und des Menschen veranschaulicht, wird in Chaucers "The Miller's Tale" gezeigt. "The Miller's Tale" ist jedoch ein fabliau-grober, obszöner, ausgedehnter, schmutziger Witz, der wahrscheinlich dazu gedacht ist, den minderjährigen Adel der Oberschicht und die Hofhänger zu kitzeln. Wie kann man christliche Liebe und menschliche Unverschämtheit in Einklang bringen? Ohne einen Glauben, der tief genug ist, um das Paradoxon oder einen Sinn für göttlichen Humor in Einklang zu bringen, der alle scheinbaren Widersprüche ersetzt, wäre es unmöglich. Dantes Divina Commedia musste Gottes Liebe mit den Schmerzen der Hölle, die er geschaffen hatte, in Einklang bringen. Chaucer löst die Dichotomie zwischen Körper und Geist auch mit Sinn für Humor, das Lachen eines Mannes, der sich wohl fühlt - schlau, skurril, puckisch, scherzhaft, täuschend neckend - die urbanen Qualitäten eines Gelassenen in seinem Wissen, dass jede Art von Dingen wird letztendlich gut sein.


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