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Die Idee des Paradigmas in der Kirchengeschichte: der Begriff der päpstlichen Monarchie im dreizehnten Jahrhundert, von Innozenz III bis Bonifatius VIII

Die Idee des Paradigmas in der Kirchengeschichte: der Begriff der päpstlichen Monarchie im dreizehnten Jahrhundert, von Innozenz III bis Bonifatius VIII

Die Idee des Paradigmas in der Kirchengeschichte: der Begriff der päpstlichen Monarchie im dreizehnten Jahrhundert, von Innozenz III bis Bonifatius VIII

Von Matthew Edward Harris

M.Phil. Diplomarbeit, Universität Birmingham (2008)

Abstract: Die moderne Demokratie der päpstlichen Monarchie wird von einigen modernen Historikern als systematisch bezeichnet und als dominante Art, das Papsttum im 13. Jahrhundert zu verstehen. Insofern hat die hierokratische Theorie eine starke Ähnlichkeit damit, wie das Konzept „Paradigma“ aus Thomas Kuhns Buch „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ im Volksmund verstanden wurde. Diese scheinbar harmonische Übereinstimmung wird in dieser Dissertation als Mittel verwendet, um sowohl das hierokratische als auch das populäre Verständnis der päpstlichen Monarchie zu analysieren und zu kritisieren. Diese Dissertation argumentiert, dass es im dreizehnten Jahrhundert eine Vielzahl von Überzeugungen bezüglich der Natur des päpstlichen Amtes gab. Im Verlauf dieser Argumentation wird klargestellt, was Kuhn unter „Paradigma“ versteht, und es werden die Schwierigkeiten aufgezeigt, die Verwendung seines Paradigmenkonzepts über den Kontext der modernen Wissenschaft hinaus auszudehnen.


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