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Handelsabkommen und soziale Dynamik im mittelalterlichen Genua

Handelsabkommen und soziale Dynamik im mittelalterlichen Genua

Handelsabkommen und soziale Dynamik im mittelalterlichen Genua

Von Quentin Van Doosselaere
Cambridge University Press, 2009
ISBN: 9780521897921

Handelsabkommen und soziale Dynamik im mittelalterlichen Genua ist eine empirische Studie über mittelalterliche Fernhandelsabkommen und die damit verbundene soziale Dynamik, die die feudale Organisation von Waffenmännern in die Welt der Kaufleute der Renaissance verwandelte. Das Buch stützt sich auf 20.000 notarielle Aufzeichnungen und zeichnet die Handelspartnerschaften von Tausenden von Menschen in Genua von 1150 bis 1435 nach. Es berichtet über soziale Aktivitäten in einem Ausmaß, das für eine so frühe Periode der Geschichte beispiellos ist. Quentin van Doosselaere kombiniert eine detaillierte historische Lesart mit einer Netzwerkmodellierung, um die Veränderung der Fernhandelsbeziehungen zu analysieren, und stellt die vorherrschende westlich zentrierte Sicht der Entwicklung in Frage. Er zeigt, dass die Geschichte der drei wichtigsten mittelalterlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die den europäischen Kapitalismus hervorgebracht haben - Gerechtigkeit, Kredit und Versicherung -, nicht von den wirtschaftlichen Optimierungen strategischer Händler getrieben wurde, sondern von einer Änderung der Partnerauswahl, die die Dynamik des Sozialen widerspiegelte Struktur als Ganzes.

Inhalt

1. Vom Schwert ins Kapital

2. Genua zu Beginn der kommerziellen Expansion

3. Beteiligungspartnerschaften für heterogene Bindungen

4. Kreditnetzwerk für routinierte Händler

5. Versicherungsbindungen für den oligarchischen Zusammenhalt

6. Fazit


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