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Lebensstile der Reichen und Berühmten: Lebenshaltungskosten der Reichen gegen die Armen in England, 1209-1869

Lebensstile der Reichen und Berühmten: Lebenshaltungskosten der Reichen gegen die Armen in England, 1209-1869

Lebensstile der Reichen und Berühmten: Lebenshaltungskosten der Reichen gegen die Armen in England, 1209-1869

Von Greg Clark

Papier gegeben bei Auf dem Weg zu einer globalen Geschichte von Preisen und Löhnen (2004)

Abstract: Dieses Papier berichtet über laufende Arbeiten, um die Lebenshaltungskosten in England für diejenigen zu messen, deren Konsummuster den modernen europäischen Verbrauchern von 1209 bis 1869 ähneln. Bis zur Pionierarbeit von Hoffman et al. (2002) waren die Reallohnmessungen im vorindustriellen Europa in der Regel für die ärmeren und mittelständischen Bereiche der Gesellschaft bestimmt: Arbeiter und Handwerker. Die ärmsten Arbeiter verzeichnen von 1280 bis 1800 bemerkenswert wenig Reallohnzuwächse, trotz der narrativen Beweise für große Veränderungen in diesen Gesellschaften. In Kombination mit Bevölkerungsnachweisen scheint die Implikation zu sein, dass es in England von 1200 bis 1800 bemerkenswert wenig technologischen Fortschritt gab. In diesem Artikel zeige ich, dass die Perspektive von Menschen mit Konsummustern wie unserer eigenen vorindustriellen Welt eine Zeit erheblicher war wirtschaftlicher Wandel. Gemessen an den Arbeitslöhnen fielen die Preise dieser von den Reichen konsumierten Güter in den Jahren 1300 bis 1730 fast genauso schnell wie in den Jahren der industriellen Revolution 1730 bis 1869.

Einleitung: Die Preisgeschichte des vorindustriellen England ist einzigartig gut dokumentiert. England erreichte 1066 eine beträchtliche politische Stabilität. Es gab wenig von den internen Konflikten, die die Dokumentargeschichte in anderen Ländern als so zerstörerisch erwiesen. Auch Englands Inselposition und relativer militärischer Erfolg schützten es vor einer ausländischen Invasion, mit Ausnahme der Zerstörungen der Schotten in den Grenzbezirken. England war ferner Zeuge der frühen Entwicklung der Märkte und des Geldwechsels. Insbesondere als 1208-9 Berichte über private Einkäufe begannen, waren die Märkte für Waren eindeutig gut etabliert. Eine große Anzahl von Dokumenten mit solchen Preisen ist in den Aufzeichnungen von Kirchen, Klöstern, Hochschulen, Wohltätigkeitsorganisationen und der Regierung erhalten.

Diese Dokumente waren die Grundlage vieler Studien zu vorindustriellen Löhnen und Preisen. Die Lebenshaltungskostenindizes wurden jedoch hauptsächlich für vergleichsweise arme Arbeitnehmer wie Bauarbeiter und Handwerker erstellt. Bis die jüngste Arbeit von Hoffman et al. (2002) wurde der vergleichenden Bewegung der Lebenshaltungskosten der Reichen, Menschen wie wir in ihrem Lebensstandard gegenüber den Armen, wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Seltsamerweise weiß man in Bezug auf den Lebensstandard viel mehr über die Armen im vorindustriellen Zeitalter als über die Reichen! Es gibt jedoch alle Anzeichen dafür, dass sich die Lebenshaltungskosten der ärmeren Arbeiter anders bewegten als die der Reichen, insbesondere in den Jahren nach 1500. Insbesondere Hoffman et al. (2002) stellen fest, dass die Lebenshaltungskosten der reichsten Verbraucher in Europa in den Jahren 1500 bis 1650 viel weniger gestiegen sind als die der ärmsten.


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