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Überleben des Matronenkultes bis ins frühe Mittelalter und darüber hinaus

Überleben des Matronenkultes bis ins frühe Mittelalter und darüber hinaus

Überleben des Matronenkultes bis ins frühe Mittelalter und darüber hinaus

Von Alex G. Garman

Anistoriton Journalvol. 11 (2007)

Einleitung: Vom späten ersten Jahrhundert bis zum Beginn des fünften Jahrhunderts n. Chr. War das Gebiet, das heute als Rheinland bezeichnet wird, unter römischer Besatzung. In dieser Zeit wurden Tausende von Altären von Personen unterschiedlicher ethnischer Herkunft geschnitzt und geweiht, zu Ehren göttlicher Wesen, die als Matres in Gallien und Matronae in Germania Inferior bekannt sind. Basierend auf den archäologischen Beweisen wurden diese göttlichen Wesen als Göttinnen oder Ahnengeister zusammengefasst. Die Quantität und Qualität der Beweise legen nahe, dass dies eine sehr wichtige Religion für die Bewohner der Region war, egal ob sie keltisch, germanisch oder römisch waren.

Als die Römer in diese Gebiete zogen, brachten sie ihre unverwechselbaren künstlerischen Methoden zur Darstellung des Göttlichen mit. Weil die Römer lokale Gottheiten mit ihren eigenen verbanden, porträtierten sie die Göttinnen Galliens und Deutschlands mit römischen künstlerischen Techniken und gaben den Göttinnen einen römischen Beinamen als Teil ihrer Identität. Aus den Inschriften auf den Altären wissen Historiker und Archäologen, dass die meisten von römischen Bürgern, hauptsächlich Militärs und anderen Beamten, geweiht wurden.


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